Freitag, 26. Januar 2018,

20 Uhr

Solisten des SWR Sinfonie Orchesters: Sebastian Manz Marin Smeshnoj Alexandra Neumann

Claude Debussy

 

Estampes für Klavier

 

César Franck

 

Sonate für Cello und Klavier A-Dur

 

Jean Francaix

 

Tema con variazioni für Klarinette und Klavier

 

Pause

 

Olivier Messiaen

 

Quatuor pour la fin du temps:

Abîme des oiseaux für Solo-Klarinette

 

Johannes Brahms

 

Trio a-Moll für Klarinette, Violoncello und Klavier op. 114

Der Klarinettist Sebastian Manz wurde als Sohn der Pianisten Wolfgang Manz und Julia Goldstein, der Tochter des russischen Geigers Boris Goldstein, geboren. Als Sechsjähriger wurde er in den Knabenchor Hannover aufgenommen und kam mit den Dirigenten John Eliot Gardiner und Leonard Slatkin zusammen. Seinen ersten Klarinettenunterricht erhielt er mit sieben bei Wilfried Berk, und mit elf Jahren wurde er als Jungstudent an der Musikhochschule Lübeck angenommen.

 

Im September 2008 beendete Manz seine Wettbewerbsauftritte. Beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München errang er den 1. Preis sowie den Publikumspreis und Sonderpreise. Einige Monate zuvor hatte er mit seinem Klavierpartner Martin Klett auch den Deutschen Musikwettbewerb als „Duo Riul“ gewonnen. Für den Schüler von Sabine Meyer und Rainer Wehle folgten unmittelbar danach Auftritte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Fernsehaufzeichnung, dem RSO Stuttgart und dem Collegium Musicum in Basel. Den Echo-Klassik in der Kategorie "Kammermusikeinspielung des Jahres" für seine Quintette von Mozart und Beethoven zusammen mit Ramón Ortega Quero, Marc Trénel, David Alonso und Herbert Schuch erhielt Sebastian Manz im Jahr 2012. Ein Jahr zuvor hatte er für seine Aufführung des Klarinettenkonzerts von Mozart ebenfalls den Echo-Klassik in der Kategorie „Nachwuchskünstler des Jahres“ erhalten.

Seine erste Tournee als Solist unternahm Sebastian Manz als 13-Jähriger mit dem Orchester der Musikschule Hannover nach Polen, im Oktober 2000 war das Orchester in Frankreich unterwegs. Er konzertierte außerdem unter anderem auf der EXPO 2000 und solistisch mit der Magdeburgischen Philharmonie, den Göttinger Sinfonikern, der Neubrandenburger Philharmonie, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und den Nürnberger Symphonikern. 2006 wurde Sebastian Manz zum Festival „Schubertiade“ nach Japan eingeladen, wo er sowohl kammermusikalisch als auch solistisch auftrat. Manz erhielt 2017 für seine Aufnahme der kompletten Werke für Klarinette von Carl Maria von Weber den Echo-Klassik-Preis in der Kategorie „Konzerteinspielung des Jahres“. Die Preisverleihung fand kürzlich in der Elbphilharmonie Hamburg statt. Manz ist Soloklarinettist des SWR-Sinfonieorchesters Stuttgart.

 

Die deutsch-griechische Pianistin Alexandra Neumann studiert bereits als dreizehnjährige bei Eleanor Sokoloff am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Später setzt sie ihre Ausbildung bei Oleg Maisenberg und als Stipendiatin des DAAD (Deutscher Akademiker-Auslands-Dienst) Lev Vlassenko und Mikhail Pletnev am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau fort. Meisterkurse belegte sie bei Wladimir Ashkenazy und Alfred Brendel. Alexandra Neumann war Preisträgerin bei mehreren internationalen Wettbewerben, konzertiert mit Orchestern wie den Berliner Symphoniker, der Rheinischen Staatsphilharmonie, den Stuttgarter Philharmonikern und dem Radio-Sinfonie-Orchester Stuttgart sowie den Staatsorchestern Athen und Saloniki. Zu ihren Dirigentenpartnern zählen unter anderen Sir Neville Marriner, Michael Maisky und Alexander Roshdestvensky. Alexandra Neumann gastiert außerdem bei Festivals und lehrte an den Musikhochschulen in Stuttgart und Weimar

 

Der Cellist Marin Smeshnoj stammt aus Kishinew/Moldawien. Bereits mit 7 Jahren besucht er die zentrale Musikschule in seiner Heimatstadt und wechselt dann auf das Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium über, wo  M. Homitzer und Valentin Feygin seine Lehrer sind. Abschließende Studien absolviert er bei Rudolf Gleissner in Stuttgart. Smeshnoj ist Preisträger beim russischen Allunionswettbewerb und wirkt bei verschiedenen CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit. Als Solist und Kammermusiker gastiert er auf Festivals in Moskau, Bukarest, El Escorial und Schwetzingen. Seine berufliche Laufbahn beginnt er 1991 als Solocellist beim Staatlichen Sinfonie-Orchester Russlands, wechselt 1994 als zweiter Solocellist ans Königliche Philharmonische Orchester Antwerpen und ist seit 1995 zweiter Solocellist beim Radiosinfonieorchester Stuttgart.

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